Messestand brühl imm cologne 2016

Helle Holztöne, weiche Stoffe von softem Velours bis zu natürlichem Wollfilz sowie warme Farben prägten den brühl-Messestand auf der imm cologne 2016 und schufen eine Atmosphäre der Offenheit und Lebendigkeit. Die Szenarien wirkten so, also ob man sie sofort bewohnen könnte – weshalb bei durchgängig hohen Besucherzahlen viele Gäste länger verweilten.

Designerin Kati Meyer-Brühl, von der auch das Standdesign stammte, hatte mittels eines quadratischen über der Ausstellungsfläche schwebenden Rahmens, Raumteilern aus Holz sowie Farbfeldern und offen gestalteten Außenwänden die Themengruppen leichthändig gegliedert und für einen luftigen und abwechslungsreichen Gesamteindruck gesorgt.

Zu den Neuheiten gehörten ihr luxuriös weiches und wandelbares Sofa attitude sowie eine neue Variante der filigranen Sessel und Zweisitzer von grace, die künftig auch mit akzentuierenden Kappnähten angeboten werden. Hinzu kam eine Neuauflage der formklar-eleganten Sitzmöbel magnat des Dänen Erik Magnussen sowie diverse Ergänzungen zu der vielseitigen amber-Modellgruppe von Roland Meyer-Brühl.

Die vorgestellten Wohnkonzepte verdeutlichten die vielfältige Nutzbarkeit und hohe Kombinationsfähigkeit der Designs. Individuelle Kompositionen aus dem Programm natural + original – individuals von Kati Meyer-Brühl wechselten sich ab mit Arrangements zum Beispiel aus den Flechtmöbeln von les copains, den Polsterbänken von belami und den architektonischen Modellen von easy pieces. Jeder einzelne Entwurf überzeugt dabei sowohl als eigenständig gestalteter Solitär wie auch als Teil eines kreativ kombinierten Ensembles. Die stets wahrnehmbare leichte und lebendige Formsprache der Modelle macht sie so vielseitig wie international verständlich.

Vor 20 Jahren entstanden bei brühl in einer Kollaboration mit dem Designer Erik Magnussen (1940-2014) die Sofas und Sessel von magnat. Anlässlich dieses Jubiläums wird das Programm neu aufgelegt. Die Ausstrahlung von magnat beruht auf einer großen Einfachheit und Klarheit der Form, die aber trotz der – auch räumlichen – Knappheit grazil und ausdrucksstark wirkt und beim Sitzen viel Bewegungsspielraum bietet.