Good Design Award für JO und chess

Kati Meyer-Brühl erhält ihre 50. Designauszeichnung
Für ihre Entwürfe chess und JO hat die Designerin den GOOD DESIGN Award 2013 von The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design erhalten – und erzielt damit einen persönlichen Rekord.

Die aktuellen Auszeichnungen des renommierten Instituts erhöhen die Zahl von Kati Meyer-Brühls bisherigen Designpreisen auf insgesamt 50. Eine Summe, die angesichts ihrer noch jungen Karriere ein dynamisches kreatives Potenzial anzeigt.

Beide Modelle sind in den Jahren 2012/2013 entstanden. Die kubischen Sitzelemente von chess zeichnen sich durch eine modulare Gestaltungsweise sowie sorgfältig abgestimmte Maße aus. Sie sind beliebig kombinier- und erweiterbar und eignen sich so für vielseitige Sitzkonzepte.

Das Programm umfasst zudem Elemente wie eine Ottomane, eine Recamiere oder einen Diwan, die sich mit Sesselmodulen kombinieren lassen oder als Solitäre einsetzbar sind.

chess ist mit separat abziehbaren Bezügen für Sitzbasis und Lehnen ausgestattet. So können nicht nur Farben und Materialien variiert werden, auch die Lebensdauer der Möbel verlängert sich.

Das Programm von JO umfasst zwei kompakte Sesselvarianten, die kubische und gerundete Formaspekte miteinander verbinden, sowie ein flügelartig geschwungenes Sofa mit diagonal betonter Front und einer tiefen Sitzbucht. Aus den drei Elementen lassen sich ideenreiche Sitzkonstellationen mit Unikatcharakter bilden. Wie bei chess weisen auch die Module von JO getrennt abziehbare Bezüge für Sitzbasis und Rückenlehne auf.

Kati Meyer-Brühl ist Absolventin der Central Saint Martins University in London sowie der Parsons School of Design in New York. In ihren Entwürfen verbindet sie den Gedanken der Nachhaltigkeit mit einer erkennbar eigenständigen wie auch leichthändigen, lebendigen Gestaltungsweise.